DAQ-Hardware auswählen: PCI-Karte, USB-I/O oder Ethernet-I/O
Abtastrate, simultane Abtastung, Latenz, Isolation, Entfernung und Treiber im Vergleich: PCI/PCIe-DAQ-Karten, USB-I/O und Ethernet-I/O.
Test, Messung und Datenerfassung
Messbereich, Genauigkeit, Vergleichsstelle, 2/3/4-Leiter-Leitungswiderstand und Ansprechzeit im Vergleich – mit passenden ICP DAS Eingangsmodulen.
Veröffentlicht
Die Temperatur ist die häufigste Messgröße am Prüfstand, und die erste Entscheidung betrifft den Sensortyp. Thermoelement oder RTD – das ist eine Abwägung zwischen Messbereich und Robustheit auf der einen und Genauigkeit und Stabilität auf der anderen Seite. Dieser Beitrag vergleicht beide Sensortypen, erklärt die Verdrahtungsdetails hinter den meisten Messfehlern und nennt die ICP DAS Module, die den jeweiligen Typ erfassen.
Ein Thermoelement besteht aus der Verbindung zweier unterschiedlicher Metalle. Es erzeugt eine kleine Spannung, die von der Temperaturdifferenz zwischen der Messstelle und dem Punkt abhängt, an dem die Thermoelementdrähte auf Kupfer treffen, der Vergleichsstelle. Ein Thermoelement Typ K liefert rund 41 µV pro °C; der Eingang muss also Mikrovolt auflösen und Störungen unterdrücken.
Ein RTD (Widerstandsthermometer) ist ein Widerstand, dessen Wert mit der Temperatur steigt. Ein Pt100 hat bei 0 °C 100 Ω und ändert sich um etwa 0,385 Ω pro °C; ein Pt1000 hat bei 0 °C 1000 Ω. Das Eingangsmodul prägt einen kleinen Strom in den Sensor ein und misst die Spannung darüber.
| Eigenschaft | Thermoelement | RTD (Pt100, Pt1000) |
|---|---|---|
| Temperaturbereich | Groß: Typ T etwa −200 bis +350 °C, Typ J und K bis etwa 750 °C bzw. 1.200 °C, Typ R, S und B noch höher | Typisch −200 bis +600 °C, einige Bauformen bis +850 °C |
| Standardtoleranz | Typ K Klasse 2: ±2,5 °C oder 0,75 % vom Messwert, der größere Wert gilt | Klasse B: ±0,3 °C bei 0 °C, ±0,8 °C bei 100 °C |
| Langzeitstabilität | Kann driften, vor allem bei hohen Temperaturen | Sehr stabil |
| Signal | Mikrovolt; Vergleichsstellenkompensation erforderlich | Widerstand; Messstrom und Leitungskompensation erforderlich |
| Ansprechverhalten | Schnell bei dünnen oder freiliegenden Messstellen | Langsamer, abhängig von Messelement und Mantelgröße |
| Kabel | Thermo- oder passende Ausgleichsleitung bis zum Eingang | Kupferkabel, idealerweise 3- oder 4-adrig |
Ein RTD ist die richtige Wahl, wenn Genauigkeit und Stabilität zwischen etwa −200 und +600 °C gefragt sind. Ein Thermoelement empfiehlt sich für höhere Temperaturen, kleine oder schnelle Fühler und raue mechanische Bedingungen.
Ein Thermoelement misst eine Differenz. Um die absolute Temperatur zu erhalten, misst das Modul die Temperatur an seinen eigenen Klemmen und addiert die entsprechende Thermospannung. Diese Vergleichsstellenkompensation (CJC) ist nur so gut wie die Temperaturübereinstimmung zwischen Klemmen und CJC-Sensor; montieren Sie die Module daher fern von Wärmequellen und Zugluft. Führen Sie Thermo- oder passende Ausgleichsleitung durchgehend bis an die Eingangsklemmen; ein Kupferabschnitt dazwischen erzeugt neue Übergangsstellen mit unbekannter Temperatur.
Unter den ICP DAS Eingängen kompensieren ET-2218HS-16 und USB-4018HS automatisch auf jedem Kanal. M-7018-16-G und der Signalwandler SG-3011 bieten einen einstellbaren CJC-Offset zur Feinkalibrierung. Für Karten der Serie PCI-1800U verfügt die Anschlussplatine DB-8225 über eine Vergleichsstellenschaltung auf Analogeingangskanal 1.
Beim 2-Leiter-Anschluss addiert sich der Leitungswiderstand direkt zum Sensorwiderstand.
Rechenbeispiel: Ein Pt100 an 10 m Kupferkabel mit 0,5 mm² sieht etwa 0,34 Ω pro Ader bzw. 0,69 Ω in der Schleife. Geteilt durch 0,385 Ω/°C zeigt die Messung rund 1,8 °C zu viel an. Dasselbe Kabel mit einem Pt1000 ergibt einen Fehler von etwa 0,18 °C, weil sich der Sensor pro Grad zehnmal so stark ändert.
Der 3-Leiter-Anschluss misst den Leitungswiderstand über eine dritte Ader und zieht ihn ab, unter der Annahme, dass alle Adern gleich sind; er ist die übliche Wahl für die Prüfstandsverdrahtung. Der 4-Leiter-Anschluss führt den Messstrom über ein Aderpaar und misst die Spannung über das andere, wodurch der Leitungswiderstand aus dem Ergebnis verschwindet; er eignet sich für Kalibrier- und Referenzmessungen.
M-7015P-G, ET-2215H, ET-7015 und ET-7215 bieten eine Leitungswiderstandskompensation für 3-Leiter-Anschluss. Das M-7033-G nimmt RTDs in 2-, 3- und 4-Leiter-Technik auf, mit Leitungswiderstandskompensation bei 3- und 4-Leiter-Anschluss.
Die Ansprechzeit des Sensors hängt vor allem von der Bauform und dem thermischen Kontakt zum Prüfling ab. Dünne, freiliegende Thermoelement-Messstellen reagieren am schnellsten; ein Mantelfühler beider Typen reagiert umso langsamer, je größer sein Durchmesser ist.
Auch das Eingangsmodul muss schnell genug abtasten. Standard-Mehrkanalmodule teilen ihre Abtastrate auf die Kanäle auf: Das M-7018-G tastet insgesamt mit 10 Hz über 8 Kanäle ab, das M-7015-G mit 12 Hz über 6 – passend für langsame thermische Tests. Für schnelle Transienten tasten ET-2218HS-16 und USB-4018HS Thermoelemente mit 100 Hz pro Kanal ab, das ET-2215H erfasst RTDs im Schnellmodus mit 90 Hz pro Kanal bei ±0,1 % vom Messbereichsendwert, gegenüber ±0,05 % im Normalmodus bei 1,5 Hz. Der Thermoelement-Signalwandler SG-3011H hat eine per Schalter wählbare Ansprechzeit von 0,5 ms oder 100 ms.
Für DAQ-Karten oder SPSen mit Spannungs- oder Stromeingängen setzen SG-3011 (Thermoelement) und SG-3013 (RTD) jeweils einen Sensor in ein Spannungs- oder Stromsignal um, mit 3-Wege-Isolation bis 1000 VDC.
Senden Sie Sensortypen, Temperaturbereiche, Kanalzahl und benötigte Abtastrate an unseren technischen Vertrieb – wir schlagen Ihnen passende Module vor.
The PET-7017-10 is a PoE-powered Ethernet analog input module for engineers who need voltage or current measurement on a networked I/O node. Its inputs can be set as 10 differential or 20 single-ended channels in software, and each channel can be given its own range, so one module can serve mixed sensor types on the same network.Each channel offers a choice of voltage ranges from ±150 mV to ±10 V and current ranges of ±20 mA, 0 ~ 20 mA and 4 ~ 20 mA, selected with jumpers. Resolution is 16-bit, and the module has two sampling modes: normal mode at 10 Hz total and fast mode at 50 Hz total. Open wire detection is available for 4 ~ 20 mA inputs, and differential channels are rated for 240 Vrms overvoltage protection.Configuration and monitoring are handled through a built-in web server with Web HMI, and the module supports Modbus TCP and Modbus UDP. Access is controlled by ID, password and IP filter. The unit is powered either from PoE (IEEE 802.3af, Class 1) or from a +12 ~ +48 VDC terminal block, and it mounts on a DIN rail.ApplicationsBuilding automationFactory automationMachine automationRemote maintenanceRemote diagnosisTesting equipment
DN-831I-100V-1000A conditions one high voltage input and one high current input so that standard analogue input modules can measure them. Inputs of ±100 V and ±1000 A are linearly attenuated to ±10 V outputs, letting engineers use common ±10 V channels for high-level measurements.Isolation is a key consideration in this kind of front end. The module provides 3000 VDC isolation between modules and between channels, which helps to reduce noise coupling from the inputs to the outputs and between channels. The high input impedance and easy wiring make it straightforward to integrate into existing DIN-rail installations.This ordering code includes the CA-040415-1 cable and the ASO-0024 current transformer. The clip-type current transformer has a Φ40.5 mm inside diameter and a 1.5 m leading cable. The module is powered from +10 VDC to +30 VDC, consumes 1.8 W and operates from -25 ~ +75 °C.ApplicationsHigh-current measurement using analogue input modulesHigh-voltage AC/DC voltage measurement with ±10 V analogue inputs
DN-831I-100V-2000A is a DIN-rail signal conditioning module with one voltage attenuator and one current transformer channel. It scales a ±100 V input and a ±2000 A input to ±10 V outputs, so high voltage and high current can be measured with standard ±10 V analog input modules.The module provides 3000 VDC isolation between the modules and between channels, which keeps noise from passing between inputs and outputs or from one channel to the other. The attenuation ratio is linear and the input impedance is high, so the measured signal is not loaded noticeably by the conditioner.This CR ordering code includes the CA-040415-1 cable and the ASO-0025 clip-type current transformer with a 40.5 mm inside diameter. Compatible analog input examples named in the source include the I-7017, I-87017, M-7017RMS and I-87017W-RMS.ApplicationsHigh voltage and high current measurement with analog input modulesElectrical monitoring in industrial control cabinets
DN-831I-100V-200A is a DIN-rail signal conditioner that brings one high-voltage and one high-current measurement point down to levels that standard analog input modules can read. The voltage channel attenuates ±100 V to ±10 V, and the current channel uses a clip-on transformer rated for ±200 A, also scaled to ±10 V.Each channel is galvanically isolated, with 3000 VDC between modules and 3000 VDC channel to channel, which helps keep noise from the high-voltage side out of the measurement chain. The high input impedance and linear attenuation ratio make the output straightforward to scale in software. The clip-on current transformer has a Φ21 mm aperture and a 1.5 m lead.The unit is powered from 10 to 30 VDC, draws 1.8 W, and is housed in plastic for DIN-rail mounting. It is specified for operation from -25 to +75 °C and carries CE, UKCA, FCC, RoHS and WEEE marks.ApplicationsHigh-current measurement using analog input modulesHigh-voltage signal monitoring with analog input modules
Abtastrate, simultane Abtastung, Latenz, Isolation, Entfernung und Treiber im Vergleich: PCI/PCIe-DAQ-Karten, USB-I/O und Ethernet-I/O.
IEPE-Beschleunigungsaufnehmer: Funktion, Speisestrom, Verstärkung, Abtastrate und passende ICP DAS Signalwandler und DAQ-Module für Schwingungsprüfungen.
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