I/O an bestehender SPS ergänzen, ohne das Programm zu ändern
Wann neue Signale an der SPS vorbeilaufen können, wann ihr Programm geändert werden muss und welche Ethernet-I/O, Feldbus-I/O und Gateways jeweils passen.
Fabrik- und Maschinenautomation
I/O über RS-485 oder Ethernet: Unterschiede bei Verkabelung, Zykluszeit und Adressierung, Kopplung über Gateways und passende Serien von ICP DAS.
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Die meisten Remote-I/O-Projekte beginnen mit derselben Entscheidung: die Module an einen Bus nach RS-485 hängen und per Modbus RTU abfragen oder sie ans Ethernet anschließen und Modbus TCP verwenden. Dieser Artikel vergleicht Modbus RTU und Modbus TCP aus Sicht des Errichters: Verkabelung, Topologie, Zykluszeit und Adressierung sowie die Kopplung beider über ein Gateway. Zum Schluss folgen die Serien von ICP DAS, die zu jeder Variante passen.
Beide Varianten nutzen dasselbe Datenmodell: Coils und Discrete Inputs für Bits, Input und Holding Register für 16-Bit-Werte. Eine Registertabelle funktioniert in beiden Netzen gleich; nur der Transport ändert sich.
Modbus RTU läuft über eine serielle Leitung, in der Regel zweiadriges RS-485. Ein Master fragt die Slaves nacheinander ab, und jeder Slave hat eine Geräteadresse am Bus. Modbus TCP überträgt dieselben Anfragen über TCP/IP, normalerweise auf Port 502. Jedes Gerät hat eine eigene IP-Adresse und kann in der Regel mehreren Clients antworten, etwa einer SPS und einem SCADA-Server.
| Thema | Modbus RTU über RS-485 | Modbus TCP über Ethernet |
|---|---|---|
| Verkabelung | Geschirmtes, verdrilltes Adernpaar plus Signalmasse, als Linie verlegt | Cat 5 oder besser, sternförmig vom Switch oder als Daisy-Chain durch die Module |
| Reichweite | Bis 1.200 m pro Segment ohne Repeater | 100 m pro Kupfersegment zwischen aktiven Ports |
| Teilnehmer | 32 Unit Loads pro Segment ohne Repeater, Geräteadressen 1 bis 247 | Begrenzt durch IP-Adressplan und Switch-Ports |
| Adressierung | Geräteadresse in jedem Modul; gleiche Baudrate und gleiches Datenformat am gesamten Bus | IP-Adresse pro Modul; die Unit ID spielt vor allem hinter Gateways eine Rolle |
| Master | Ein Master pro Bus | Mehrere Clients gleichzeitig |
| Geschwindigkeit | 1.200 bis 115.200 bps bei M-7000- und tM-Modulen, Abfrage nacheinander | 10/100 Mbit/s, Module können parallel abgefragt werden |
| Versorgung | Separate Versorgungsverdrahtung | Separate Versorgung oder PoE bei PET-Modellen |
RS-485 ist ein Bus. Führen Sie das Kabel mit kurzen Stichleitungen von Modul zu Modul, schließen Sie beide Enden mit 120 Ohm ab und sorgen Sie für ein gemeinsames Signalbezugspotenzial. Bei moderaten Baudraten erreicht ein Segment 1.200 m – passend für lange Strecken durch eine Anlage mit wenigen Signalen an jedem Standort. Bei mehr als 32 Unit Loads oder 1.200 m setzen Sie einen Repeater ein, etwa den I-7510, einen isolierten Repeater für RS-485 mit automatischer Richtungsumschaltung.
Ethernet ist normalerweise sternförmig aufgebaut, mit einem Switch-Port pro Modul. Die Serien ET-7200 und ET-2200 haben einen integrierten Zwei-Port-Switch, sodass sich die Module wie bei einem Bus nach RS-485 entlang einer Maschine in Reihe schalten lassen. Für beide ist eine LAN-Bypass-Funktion angegeben, die bei Geräten von ICP DAS dafür sorgt, dass der Rest der Kette weiter kommuniziert, wenn ein Gerät die Versorgung verliert. PET-Versionen lassen sich über einen PoE-Switch nach IEEE 802.3af versorgen.
Abgefragte serielle Busse sind oft langsamer als erwartet. Nehmen wir 20 Analogmodule, die jeweils mit einer Anfrage über 8 Holding Register gelesen werden:
Antwortzeit der Module und Wiederholungen kommen noch hinzu. Für Temperaturen, Füllstände und Energiewerte reicht der langsamere Wert meist aus. Bei schnellen Digitalsignalen beseitigt Ethernet den Engpass, da die Übertragungszeit bei 100 Mbit/s vernachlässigbar ist und Module parallel abgefragt werden können. Synchronisierte I/O mit Zykluszeiten im Millisekundenbereich sind ein Fall für EtherCAT.
Viele Anlagen haben funktionierende Busse nach RS-485 und ein neueres Ethernet-Netz für SCADA. Ein Gateway von Modbus TCP auf RTU verbindet beide, ohne dass die seriellen Module ersetzt werden müssen. Der TCP-Client schickt seine Anfragen an die IP-Adresse des Gateways, und die Unit ID in jeder Anfrage wählt den seriellen Slave aus.
Ein Gateway reicht Anfragen durch, die Antwortzeit wird also weiterhin vom seriellen Bus bestimmt. Ein Datenkonzentrator entkoppelt beide Seiten; das hilft, wenn mehrere SCADA-Clients einen Bus lesen.
Schicken Sie unserem technischen Vertrieb Ihre Signalliste, die Kabellängen und das Master-Gerät, und wir schlagen Ihnen eine passende Kombination aus Modulen und Gateways vor.
The PET-7017-10 is a PoE-powered Ethernet analog input module for engineers who need voltage or current measurement on a networked I/O node. Its inputs can be set as 10 differential or 20 single-ended channels in software, and each channel can be given its own range, so one module can serve mixed sensor types on the same network.Each channel offers a choice of voltage ranges from ±150 mV to ±10 V and current ranges of ±20 mA, 0 ~ 20 mA and 4 ~ 20 mA, selected with jumpers. Resolution is 16-bit, and the module has two sampling modes: normal mode at 10 Hz total and fast mode at 50 Hz total. Open wire detection is available for 4 ~ 20 mA inputs, and differential channels are rated for 240 Vrms overvoltage protection.Configuration and monitoring are handled through a built-in web server with Web HMI, and the module supports Modbus TCP and Modbus UDP. Access is controlled by ID, password and IP filter. The unit is powered either from PoE (IEEE 802.3af, Class 1) or from a +12 ~ +48 VDC terminal block, and it mounts on a DIN rail.ApplicationsBuilding automationFactory automationMachine automationRemote maintenanceRemote diagnosisTesting equipment
The DGW-521 CR is a DIN-rail gateway that lets a host PC, PAC or TouchPAD control DALI lighting devices over serial or USB. It accepts Modbus RTU and DCON from RS-232, RS-485 or USB and translates them to DALI, so existing serial-based control software can address a DALI lighting network without a separate DALI controller.A built-in DALI power supply (16 VDC ±5%, maximum 250 mA) can be switched on or off, which suits installations where the DALI bus is already powered elsewhere. The ID code can be set over the RS-485 interface, which simplifies commissioning. DALI isolation is rated at 1500 VDC.The gateway is intended for DALI lighting systems covering small areas. DALI signal cables must not exceed 300 m. The unit carries CE, UKCA, FCC, RoHS and WEEE marks. The USB driver is listed for Windows XP and Windows 7 only.ApplicationsLighting control for small DALI installationsHost PC, PAC or TouchPAD access to DALI devicesSerial-to-DALI integration in building automation
8-channel DO and 8-channel Counter Input Board. Includes DB-8820 Daughterboard and a CA-2520D Cable.
DN-AIH-08 is a termination board for HART analog input modules. It measures the analogue signal on each of its 8 channels and can also supply isolated loop power to field devices, so it accommodates both active and passive loop wiring.The board includes short-circuit protection on the isolated power output. If the circuit is shorted or the current becomes too high, the loop current is limited. Removable fuses protect loop devices from high inrush current, and each fuse has a physical indicator that shows when it has blown.Suited to HART analog input installations where field devices need to be wired in either active or passive loop configuration.Mounts on DIN-rail or wall, with dimensions of 135 x 214.6 x 25.5 mm.ApplicationsConnecting HART analogue field devices to HART analog input modulesLoop-powered field instrumentation requiring isolated passive loop powerIndustrial installations requiring protected analogue loop wiring
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